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 Seiler(in)

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BeitragThema: Seiler(in)   Sa Dez 22, 2007 11:20 pm

Welcher Beruf für eure Rasse geeignet ist, erfahrt ihr in eurem Gruppenforum

Dies ist ebenfalls ein ausgesprochener Frauenberuf.

Die Seilerin sucht Pflanzen, die sehr faserreich sind. Hierfür eigenen sich z.B (Brenn) Nesseln, Hanf, Flachs.


Tagewerke am Beispiel von Hanf:


Hanfverarbeitung

Sobald der Hanf gereift ist, werden die Stängel aus dem Boden gezogen.
Für die Ernte werden 3-4 Tage angesetzt, wenn wild wachsender Hanf geerntet wird. Ansonsten holen sich die Seilerinnen den Hanf bei dem Ackerbauer, der diese Ernteleistung schon erbrachte.
Danach werden sie zu einem Gewässer gebracht. Idealerweise ein Teich mit Flussanbindung.
Die Stengel werden ins Wasser gelegt und mit Steinen beschwert.
4-6 Tage müssen die Stengel dort weichen. Erst dann lösten sich die Fasern von dem Holz der Hanfstengel ab.
Nun kann der Hanf aus dem Wasser genommen werden und auf den Wiesen zum Trocknen ausgelegt werden. 1 Arbeitstag

Wenn der Hanf nach ca. 2 Tagen( bei gutem, heißen Wetter) getrocknet ist, werden die Stängel gebrochen, und die Fasern von den Holzstückchen befreit. Weitere 1-2 Tage.
Nun wird der Rohhanf über einen festen Gegenstand gezogen, der mit Dornen bestückt ist. Restliche Holzstückchen und kurze Faserteile bleiben in den Dornen hängen. Zurück behaltet ihr die langen Fasern, die zur Weiterverarbeitung geeignet sind. Weitere 3 Arbeitstage.
So ergibt sich von der Ernte bis zum Erlös der Fasern eine Arbeitszeit von 18-21 Tagen. Hier ist Gruppenarbeit gefordert. Je mehr helfen, umso mehr Rohmaterial wird gewonnen.

Nun, da die Tage der Ernte vergangen sind, wird in mühevoller Handarbeit die Fasern solange zwischen den Händen gedreht, bis ein festes "Garn" entstanden ist. Erst später, wenn der Beruf der Spinner aufkommt, werden solche Fasern zu extrem gutem Material verarbeitet werden können.

Das soll nicht heißen, dass handversponnene Fasern keine gute Qualität haben. Eine gewissenhafte Verarbeitung, ausdauerndes Drehen, läst gut haltbare Garne entstehen.
Geduldige Frauen zwirbeln so dünne Fäden, dass sie für die grobe Näharbeit genügen.
Viele solcher Fäden zusammengedreht, lassen reißfestere Seile entstehen.

Pro ca 1 Meter Faden, bzw Seil wird ein weiterer Arbeitstag angerechnet.
So rechnet sich ein relativ dünner Strang, aus 5 Fäden zusammengedreht wie folgt:

5 einzelne Fäden je 1 Tag und ein Tag für die 5 zusammenzufügen, ergibt 6 Arbeitstage für einen solch dünnen Strang.

Die Verarbeitung von Nesseln und Flachs gestaltet sich ähnlich.
Flachs ist wie Hanf an eine Erntezeit gebunden. Nesseln hingegen können während der ganzen Sommerperiode gewonnen werden! Auch Schilf lässt sich, bedingt, derart verarbeiten.


Auch kann sie die Sehnen von erlegtem Getier verarbeiten. Sauber vom Muskelfleisch getrennt, werden die Sehnen getrocknet.
Einzeln verwendet, in dem man sie anfeuchtet und dann verarbeitet. Oder aber Mehrere werden ineinander verflochten und ergeben so ein recht reißfestes Gebilde.

Auch aus Haaren und / oder Fell lassen sich sehr gute Schnüre und Seile herstellen. Hier eignet sich verflechten am Besten.






study weiteres folgt

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